Indonesischer Vulkan Merapi auf Insel Java ausgebrochen
Baku, 13. März, AZERTAC
Der Merapi spuckt wieder Lava. Die Aschewolke stieg bis zu drei Kilometer in den Himmel. Über den Dörfern in der Umgebung liegt Staub. Der Vulkan zählt zu den gefährlichsten der Welt.
Auf der indonesischen Insel Java ist der Vulkan Merapi wieder ausgebrochen. Er gilt als der aktivste des Landes. Gegen Samstagmittag sei während zwei Minuten eine heiße Aschewolke aus dem Krater ausgetreten, teilte das Zentrum für Vulkanologie mit. In Turgo, einem Dorf nur fünf Kilometer vom Vulkan entfernt, hätten sich einige Bewohner von sich aus in Sicherheit gebracht, hieß es beim Katastrophenschutz. Eine Evakuierungsanordnung gebe es noch nicht.
Der mehr als 2900 Meter hohe Merapi ist ein sogenannter Stratovulkan. Bei einem Ausbruch rast oft eine gefährliche Mischung aus Staub, Gestein, Lava und heißem Gas die Hänge hinab. Der Berg liegt etwa 35 Kilometer nördlich der Großstadt Yogyakarta.
Bei einem schweren Ausbruch 2010 waren mehr als 340 Menschen getötet worden, Zehntausende flohen. Seit Ende 2020 gilt wieder eine erhöhte Alarmstufe. In ganz Indonesien gibt es fast 130 aktive Vulkane. Der Inselstaat liegt am pazifischen Feuerring, einem Gebiet, das für seismische Erschütterungen bekannt ist.
Hier sei erwähnt, dass es in Indonesien rund 130 Vulkane gibt. Der aktivste von ihnen, der mehr als 2900 Meter hohe Merapi, ist wieder ausgebrochen.