In Rom Fotoausstellung über Minengefahr in Aserbaidschan eröffnet
Baku, 18. Oktober, AZERTAC
In Rom, der Hauptstadt Italiens, ist eine weitere Fotoausstellung im Rahmen der internationalen Kampagne „Minenfreie Welt“ eröffnet worden. Die Kampagne wird in Europa von der aserbaidschanischen Nichtregierungsorganisation „Gilavar Photo Club“ durchgeführt.
Die Initiative, die kontinuierlich in verschiedenen europäischen Ländern umgesetzt wird, hat sich zu einem anhaltenden humanitären Appell an die internationale Gemeinschaft entwickelt, um auf das Minenproblem in Aserbaidschan aufmerksam zu machen. Obwohl der Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan beendet ist, besteht die erhebliche Gefahr durch während der Besatzungszeit verlegte Landminen für die Zivilbevölkerung weiterhin. Jedes neue Opfer unterstreicht die Dringlichkeit, dieses gravierende humanitäre Problem anzugehen.
Im Rahmen der Kampagne fanden bereits Fotoausstellungen am 5. Oktober in Genf (Schweiz), am 7. Oktober in Brünn (Tschechien), am 9. Oktober in Ljubljana (Slowenien), am 11. Oktober in Sarajevo (Bosnien und Herzegowina), am 13. Oktober in Zagreb (Kroatien) und am 15. Oktober in Salzburg (Österreich) statt.
Die Besucher wurden darüber informiert, dass die großflächige Verminung aserbaidschanischer Gebiete durch Armenien während der Besatzungszeit sowie die weiterhin ausbleibende Bereitstellung präziser Minenkarten zu den größten Hindernissen für eine sichere Rückkehr der Aserbaidschaner in ihre Heimatgebiete zählen.
Der „Gilavar Photo Club“ gehört zu den Gewinnern des Förderwettbewerbs „Initiativen zur Problematik von Minen und nicht explodierter Munition“ im Jahr 2026. Der Wettbewerb wurde gemeinsam von der Agentur für staatliche Unterstützung von Nichtregierungsorganisationen der Republik Aserbaidschan und dem Fonds für die Wiederbelebung Garabaghs in Zusammenarbeit mit ANAMA ausgeschrieben.